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Sehr geehrte/r Besucher/in
Diese Internetpräsenz ist die Arbeit eines privaten Teams und da es sonst keine weiteren relevanten Forschungen über das geheimnisvolle Foltergefängnis der katholischen Inquisition gibt, ist dies auch die einzige Informationsquelle über das MALEFIZ HAUS des Fürstbischofs Johann Georg II, Fuchs von Dornheim.
Insgesamt stecken mehrere Jahre an ehrenamtlicher akribischer Recherche und digitaler Rekonstruktion in mehr als 50 Web-Seiten, Blogs und im neuen MALEFIZ HAUS WIKI.
Wir haben größten Wert auf authentische Umsetzung gelegt - mit keiner Zeile versuchen wir diese menschliche Katastrophe des 17-ten Jahrhunderts zu überhöhen oder gar zu übertreiben. Alle benutzten Quellen sind korrekt angegeben und die Opferzahlen haben wir aus der einzigen wissenschaftlichen Arbeit von Dr. Britta Gehm übernommen. (Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung - 2002)
Die Existenz und die grausamen Foltermethoden, die über ca. 54 Monate in diesem einmaligen Isolationsgefängnis ausgeübt wurden, sind in mehreren hundert Original-Akten dokumentiert, die sich in der Staatsbibliothek und im Staatsarchiv von Bamberg befinden.
Im Malefiz Haus wurden hunderte Männer, Frauen und Kinder so grausam und methodisch gefoltert, dass sie selbst ihre eigenen Familienmitglieder denunzierten, bevor sie dann - fast ausnahmslos - bei lebendigem Leibe "zu Pulver und Asche verbrannt" wurden.
Das Ausmaß der drei Verfolgungswellen war im Erzbistum Bamberg so einmalig bestialisch, dass es kein vergleichbares Beispiel in der Geschichte Europas gibt.
Bamberg ist damit das Zentrum der katholischen Hexenverfolgung - und obwohl der innere Stadtkern seit 1993 zum Weltkulturerbe der U.N.E.S.C.O. erklärt wurde, gibt es in dieser Stadt keinerlei sichtbare Aufarbeitung von diesem Massenmord der katholischen Kirche - doch das Malefiz Haus lag definitiv innerhalb der historischen Stadtgrenzen.
Wer die einzigartige Geschichte der Stadt Bamberg begreifen will, der kann die finstere Vergangenheit nicht länger ignorieren und zensieren - die Menschen, die die Stadt besuchen, müssen eine reale Chance haben, die ungeliebte Wahrheit zu erfahren und den unschuldigen Opfern gebührt ein respektvolles Andenken. |
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